DAS PROJEKT
Die Vision
Das Gotland Runt! Das Fastnet Race! Das Newport-Bermuda! Das Sydney-Hobart! Das Middle Sea Race! Es gibt so viele ikonische Wettfahrten auf der ganzen Welt. Doch wie stellt man es an, bei diesen und weiteren Regatten dabeizusein? Als Segelprofi ist das kein Problem, der regatta-affine Freizeitsegler muss jedoch schon sehr gute Kontakte haben, um dafür einen Crew-Platz zu bekommen. So entstand die Idee, mit einem eigenen seetüchtigen und kompetitiven Boot um die Welt zu segeln und dabei an all diesen schönen und exotischen Regatten teilzunehmen. Und jeder ambitionierte Amateur soll die Möglichkeit erhalten, bei dem einen oder anderen Event zur Crew zu gehören..
Die Yacht
Die Hammonia IV ist eine Baltic40 aus dem Jahr 1983. Sie ist die modifizierte Charterversion der Baltic39, von der zwischen 1977 und 1983 fast 80 Einheiten gebaut wurden. Von 2025 bis 2026 wurde die Hammonia IV einem umfangreichen Refit unterzogen, um sie auf ihre große Reise vorzubereiten. Nach der in dieser Altersgruppe leider notwendigen Osmose-Sanierung des Rumpfes und Ersatz des Ruderblatts wurde die gesamte Ausstattung erneuert: ein neues Deck, ein neues Rigg, eine komplette Regatta-Garderobe mit Groß, Genua 1-4, drei Spinnakern, einem Stagsegel sowie Sturmfock und Try, neue Fallen und Schoten, neue Winschen und Blöcke, neue Elektronik von Garmin, neue Polster und Matratzen, eine neue Maschine, neue Tanks und eine neue Pantry. Das Boot wurde nach ORC und IRC vermessen und entsprechend optimiert.
Um den begrenzen Stauraum an Bord nicht mit großem individuellen Gebäck zu belasten, sind viele persönliche Ausrüstungsgegenstände an Bord: Crew-Ölzeug, Rettungsweste mit Lifebelt und AIS-Transponder, Bettwäsche und Handtücher, Trinkflasche und Stirnlampe.

Die Crews
Das Angebot von BucketListRacing richtet sich an ambitionierte Amateure. Die Regatta-Besatzung sollte je nach Veranstaltung zwischen 6 und 8 Personen liegen. Benötigt werden die Positionen Ruder, Taktik, Groß, Genua/Spi, Klavier, Mast und Vorschiff. Die verschiedenen Regatten stellen unterschiedliche Anforderungen an die Teilnehmer. Hier sollten Interessenten eine realistische Selbsteinschätzung vornehmen. Die Erfahrung einer Saison von Mittwochsregatten auf dem Steinhuder Meer qualifiziert vielleicht nicht unbedingt für eine Transatlantik-Regatta, wohl aber für die Inshore-Serie der Antigua Sailing Week. Es gibt aber auch schöne Überführungen und Törns, die geeignet sind, Erfahrungen zu sammeln.
Für einige Regatten schreibt der Veranstalter spezielle Qualifikationen vor. In der Regel ist dies das World Sailing Zertifikat „Survival at Sea“. Wir können Empfehlungen für Kursanbieter aussprechen.
Unter jeder Event-Beschreibung befindet sich ein Kontakt-Formular für Interessierte. Du erhältst dann einen Fragebogen, in dem Du Angaben zu Deiner Erfahrung machen kannst. Wir besprechen dann gemeinsam das weitere Vorgehen..
Die Kosten
BucketListRacing ist ein nicht-kommerzielles Segel-Projekt. Die Kosten werden für jedes Event transparent ermittelt und auf die Mitsegler umgelegt. Es fließen ein: das Meldegeld, Hafengeld, Bordverpflegung, eine Betriebskosten- und eine Instandhaltungspauschale sowie ggf. gemeinsame Landunternehmungen wie ein Regattadinner oder die Abschlussparty. Nicht berücksichtigt werden die An-und Abreise, Visa-und Immigration-Kosten, individuelle Ausgaben.
Zu den Betriebskosten gehören beispielsweise die Haftpflicht- und Kasko-Versicherung, die turnusmäßige Wartung der Rettungsinsel und -westen, Diesel und Gas, Lizenzen und Zertifikate. Für einen Seetag werden hier 120 € veranschlagt. Die Instandhaltungspauschale umfasst die Wartung der Maschine und der Gasanlage, Krangebühren und die jährliche Antifouling-Erneuerung sowie die Ersatzbeschaffung von Segeln, Tauwerk und Beschlägen. Ein Seetag schlägt hier mit 350 € zu Buche.
Die Bordgeld-Angabe auf den jeweiligen Event-Seiten ist ein vorsichtiger, jedoch unverbindlicher Richtwert, der auf Erfahrungen und Prognosen beruht.
Hier eine Beispielrechnung für das 6tägige Fastnet Race:
Meldegeld 983 €
Hafengeld Cowes (2 Tage á 64 €) 128 €
Abendessen Cowes 240 €
Bordverpflegung (6 Tage á 105 €) 630 €
Abendessen Cherbourg 700 €
Betriebskostenpauschale (6 Tage á 120 €) 720 €
Instandhaltungspauschale (6 Tage á 350 €) 2.100 €
Summe 5.500 €
Bordgeld pro Person 786 €
Der Initiator
Ove Franck, Jahrgang 1969, aus Hamburg segelt seit seiner Jugend und begann bereits im Alter von 16 Jahren mit dem Regattasegeln auf Hochseeyachten. Zunächst am Mast und auf dem Vorschiff wechselte er am Beginn der 2000er in die Afterguard und legte seinen Schwerpunkt auf die Regatta-Navigation. Dazu kamen zahlreiche Überführung als Skipper in weltweiter Fahrt.
Insgesamt hat er rund 100.000 Seemeilen im Kielwasser. 10x Skagen Rund, 10x Gotland Runt, 4x Fastnet und diverse Regatten auf Nord- und Ostsee, im Mittelmeer, in Australien und auf Hawaii. Dazu Überführungen über den Atlantik, im Mittelmeer sowie auf Nord-und Ostsee.
Ove hält den amtlichen Sportbootführerschein, den Sportseeschifferschein, das Long Range Certfiicate und die World Sailing Zertifikate „Survival at Sea“ und „Medical Aid at Sea“. Somit erfüllt er auch die formalen Qualifikationen.

