Das Melbourne to King Island Yacht Race zählt zu den traditionsreichen Hochseeregatten Australiens und wird jährlich im März, am verlängerten Labour-Day-Wochenende, ausgetragen. Veranstalter ist der Ocean Racing Club of Victoria (ORCV) in Zusammenarbeit mit dem King Island Boat Club (KIBC). Die Regatta wurde 1973 erstmals ausgetragen und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des australischen Offshore-Kalenders. Sie gehört zur Offshore Championship des ORCV und zieht sowohl erfahrene Hochseesegler als auch ambitionierte Zweihandcrews an.
Der Start erfolgt vor Queenscliff an der südlichen Einfahrt zur Port-Phillip-Bucht, rund 50 Seemeilen südwestlich von Melbourne. Von dort passieren die Yachten die berüchtigten Port Phillip Heads und segeln südwärts durch die Bass Strait, die das australische Festland von Tasmanien trennt. Das Ziel liegt vor Grassy Harbour an der Südostküste von King Island. Die Gesamtdistanz beträgt 114 Seemeilen.
Im Anschluss an die Preisverleihung geht es zurück nach Melbourne.






